IN MEMORIAM · 22. JULI 2023
Er bat um Hilfe: Familienbericht über gemeldete Einschüchterung
Nach Aussage seiner Angehörigen suchte er nach einem Betrug Schutz, fühlte sich jedoch zunehmend unter Druck gesetzt und nicht gehört.

Er bat um Hilfe
Er wandte sich als mutmaßliches Betrugsopfer an die Polizei. Seine Angehörigen sagen, seine Anzeige sei nicht sichtbar aufgenommen oder untersucht worden und er sei später selbst festgenommen worden.
Ein anschließender Polizeikontakt, der Sicherheit hätte geben sollen, wurde von ihm laut Familie als manipulierend und einschüchternd erlebt.
Fragen an Polizei und Staatsanwaltschaft
Die Familie fragt, warum seine Anzeige nicht aufgenommen wurde, auf welcher Grundlage die Festnahme erfolgte und ob die Kontakte professionell, notwendig und deeskalierend waren.
Sie fordert keine Schlussfolgerung ohne Untersuchung, sondern Datensicherung, Transparenz und unabhängige Tatsachenfeststellung.
22. Juli 2023
Am 22. Juli 2023 nahm er sich in seiner Wohnung das Leben.
Suizid ist komplex und darf ohne sorgfältige Beweise nicht einer einzigen Ursache zugeschrieben werden. Die Familie bittet darum, relevante Handlungen und Unterlassungen dennoch unparteiisch zu untersuchen.
Nachwirkungen
Nach seinem Tod blieb die Familie mit Verfahren, Schulden und hohen Kosten zurück. Sie berichtet, um den Jahrestag eine Forderung von ungefähr 124.000 Euro im Zusammenhang mit einem Insolvenzverfahren erhalten zu haben.
Die Kernfrage lautet, wer Verantwortung übernimmt, wenn ein hilfesuchender Mensch keinen wirksamen Schutz erfährt.
Themen und Schlüsselwörter
- Familienbericht Polizei
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- LGBTQ psychische Gesundheit
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